Poolroboter nehmen dir die Reinigung des Beckens größtenteils ab. Die Auswahl ist groß und die Unterschiede sind es auch: Manche Geräte putzen nur den Boden, andere zusätzlich Wände, Wasserlinie und Oberfläche. Dieser Ratgeber hilft dir, die richtige Klasse zu finden und Fehlkäufe zu vermeiden.
Welche Arten von Poolrobotern gibt es?
- Bodenreiniger: Reinigen nur den Boden. Reicht für kleine, einfache Becken, in denen sich der Schmutz am Boden sammelt.
- Boden- und Wandreiniger: Klettern an den Wänden hoch und entfernen Algen und Schmutzfilme. Für viele private Pools der Standard.
- Mit Wasserlinienreinigung: Erreichen auch den Bereich, in dem sich Fett, Sonnencreme und Ablagerungen absetzen.
- Kombigeräte mit Skimmer-Funktion: Reinigen zusätzlich die Wasseroberfläche und entfernen Blätter, Insekten und Pollen, bevor sie absinken.
Akku oder Kabel?
Akku-Poolroboter brauchen keine Steckdose in der Nähe und kein Kabel, das sich verheddert. Dafür begrenzt der Akku die Einsatzdauer, und bei sehr großen Becken wird nicht immer alles in einem Durchgang geschafft. Kabelgebundene Geräte laufen unbegrenzt, brauchen aber ein ausreichend langes Kabel und eine Stromquelle am Pool. Für die meisten privaten Becken sind Akkumodelle heute die bequemere Wahl.
Worauf du beim Kauf achten solltest
- Beckengröße und -form: Prüfe die Angaben des Herstellers zur Beckenfläche und ob Stufen, Treppen oder Rundungen vorkommen.
- Navigation: Systematische Bahnen mit Karte sparen Akku und reinigen lückenloser als Zufallsmuster.
- Filter: Ein großer, leicht zugänglicher Filterkorb macht die Pflege angenehmer.
- Gewicht: Du musst den Roboter nach der Reinigung aus dem Wasser heben. Schwere Geräte sind unhandlich, wenn du kein Hebesystem oder keine automatische Rückkehr zur Oberfläche hast.
- App und Programme: Karte, Routenwahl und Zeitpläne erleichtern den Alltag. Nicht jeder App-Funktionsumfang ist ausgereift.
- Garantie und Service: Bei Premiumgeräten sind drei Jahre Garantie üblich.
Was kostet ein guter Poolroboter?
Gute Geräte für Boden, Wände und Wasserlinie gibt es ab rund 500 €. Premium-Modelle mit Oberflächenreinigung, Kartierung und großer Filterleistung beginnen meist bei etwa 1.000 € und gehen weit darüber hinaus.
Unsere Geräte im Überblick
- Einstieg und kleine Becken: Aiper Scuba S1. Leicht und kabellos, aber mit Zufallsnavigation und Lücken in der Abdeckung.
- Premium mit Oberflächenreinigung: Aiper Scuba X1 Pro Max. Vier Zonen, kabelloses Laden, großer Filter, dafür schwer zu handhaben.
- Gründlichkeit und Karte: Mova Rover X10. Testsieger in einem großen Vergleich, aber schwer und teuer.
- Navigation und App: Beatbot AquaSense 2 Ultra. Sehr gute Navigation, aber ohne Sperrzonen und mit langsamem Skimm-Modus.
Pflege und Alltag
- Filterkorb nach jedem Lauf leeren und ausspülen
- Gerät nach dem Einsatz mit klarem Wasser abspülen und im Schatten trocknen
- Akku nicht tagelang leer im Wasser oder in der Sonne liegen lassen
- Den Pool vorher grob von großen Blättern und Ästen befreien
- Chlor- und pH-Wert im Griff behalten, das schont das Gerät
Entscheide nach Beckenfläche, Verschmutzung und Gewicht. Premium lohnt sich nur bei viel Schmutz und großen Becken.


